Jun 13 2010

Der Schatz im Baggersee Diez

Autor: . Abgelegt unter Filme,Specials,Süßwasser

Meinen Film über den Schatz im Baggersee gibt es jetzt auf Youtube:

Insgesamt hatte ich vier Kameras im Einsatz.

ÜW:
Sony HDR FX7
Sony HDR TG3
Canon HF100 #1
Canon HF100 #2 mit 0.7 ww

UW:
Sony HDR FX7 mit 0.7 ww, 300W Licht
Canon HF100 mit 0.7 ww, 100W Licht

Ein Interview mit Christian Ress:

YouTube Preview Image

Die Versenkung der Weinflaschen:

YouTube Preview Image

Über 250 Euro gehen an Südafrika-Projekt „Wein hilft“

So schön kann helfen sein: Bei bestem Wetter und vor zahlreichen Schaulustigen trafen sich am 8. Juni Weingutsinhaber Christian Ress mit dem Team von „Toni’s Dive Station“ und der dortigen Tauchbasis am Diezer See (bei Limburg an der Lahn), um dem Spitzenriesling aus dem Rheingauer Weingut Balthasar Ress die gebührende Lagerung zukommen zu lassen. Die erfahrenen Tauchlehrer Toni Eichler und Peter Schütz leiteten das technisch anspruchvolle Manöver: Das 6-köpfige Tauchteam beförderte zunächst die drei bis zu 40 kg schweren Stahlkisten mit der 12 Liter Balthazarflasche sowie den 18 Magnums der Top-Cuvée „RESSpekt“ an Luftsäcken hängend über die tiefste Stelle des Sees. Dort wurden die Kisten durch kontrolliertes Ablassen der Luft aus den Säcken auf eine Tiefe von 18 Metern gebracht. Unten angekommen wurden sie durch Ketten und Vorhängeschlösser gesichert. Um eine optimale Sicherheit gegen Beschädigung oder Diebstahl zu gewährleisten, wurde danach noch ein eigens angefertigter, etwa 250 kg schwerer Stahlkäfig ebenfalls mit Luftsäcken hinabgelassen und am Boden des Sees über die Kisten gestellt. Der Unterwasser-Filmer Joachim Giese war für die Anfertigung der Unterwasser-Aufnahmen und die Produktion der Filmdokumentation verantwortlich.

Etwa drei Jahre soll „RESSpekt“, der einer Selektion bester Riesling-Trauben aus dem Rüdesheimer Berg entstammt, nun bei konstanten Temperaturen von 6 bis 8° C, geschützt vor UV-Strahlen und Sauerstoff, unter optimalen Bedingungen reifen. „Wir erwarten mit dieser zwar aufwendigen, aber durch die speziellen Bedingungen in dieser Wassertiefe für den Wein sehr schonenden Lagerung, eine perfekte Reifung dieses besonderen Rieslings“, erläutert Hobbytaucher Christian Ress.

Die Bergung im Sommer 2013 wird also nicht nur von Weingutsinhaber Ress mit großer Spannung erwartet. Auch die Auktionäre, die eine versenkte Magnumflasche „RESSpekt“ ihr eigen nennen dürfen, können sich auf die Bergung ihres „Schatzes“ freuen, mit dem sie Gutes tun durften.

Keine Kommentare

Jun 10 2010

Sat.1 1730-live TV Weinflaschen unter Wasser

Autor: . Abgelegt unter Filme,Specials,Süßwasser

Auf Sat.1 1730-live kommt heute im Fernsehen der Beitrag „Weinflaschen unter Wasser“.

Sämtliche Unterwasseraufnahmen stammen von mir und Sat.1 1730-live hat sogar mit mir ein kleines Interview gedreht 🙂

Diesmal gab es leider keine Einblendung von www.hdvdive.com, dafür wurde aber mein Name „Joachim Giese“ und „Unterwasser-Filmer“ eingeblendet und angesagt !

Redakteur war: Tim Kirschsieper

Hier der Beitrag:

YouTube Preview Image

Screenshot:

Keine Kommentare

Jun 09 2010

RTL-Hessen TV Weinlagerung im See

Autor: . Abgelegt unter Filme,Specials,Süßwasser

http://www.hdvdive.com ist mal wieder als Einblendung  im Fernsehen.

Auf RTL-Hessen kommt heute in „Guten Abend Hessen“ der Bericht über
die Weinlagerung im Diezer Baggersee um 18 Uhr.

Alle Unterwasseraufnahmen habe ich mit meiner Sony HDR FX7 gedreht.

Redakteur war Michael van Alst:

Hier der Video Link:
http://www.rtl-hessen.de/videos.php?video=10349

Website Screenshot:




Keine Kommentare

Jun 09 2010

RESSpekt – Weinversenkung im Diezer Baggersee

Autor: . Abgelegt unter Specials,Süßwasser

Gestern war ein spannendes Event im Diezer Baggersee.

Vor einigen Tagen fragte mich Christian Ress, der ein Weingut betreibt, ob ich die Versenkung von seinen Weinflaschen (RESSpekt)  mit meiner Unterwasser-Kamera begleiten möchte.

Natürlich war ich gleich sofort begeistert von dem Projekt, und zusammen mit Tonis Divestation und der Tauchschule Baggersee Diez versenkten wir die Weinkisten aus Stahl und ein darüberliegendes 300 kg Gestell im Baggersee.

Großes Interesse war bei der Presse vorhanden, es waren  z.B.  SAT1, RTL, DPA, Bild, Radio FFH vor Ort, um nur einige zu nennen.

Es ist ein tolles Video entstanden und einige Aufnahmen werden wohl auch im TV laufen, weitere Infos folgen.

Mein Dank gilt Thomas Porsch der die zweite Unterwasser-Kamera bedient hatte:

Christian Ress wird das komplette Video am 10. Juni geladenen Gästen in seiner „Winebank“ vorführen.
Hier schonmal erste Screenshots in DVD Qualität:

Beiträge im WWW:

Nikos Weinwelten
FAZ

Kreuznach-Blog

Balthasar Ress

Tauchen
Weinwelt
Bild

Keine Kommentare

Mai 28 2010

Umbau zur DUAL S3D Full HD Unterwasser Kamera

Autor: . Abgelegt unter Gehäuse,Kameras,Specials,Technik

… die Zeit vergeht und Ihr fragt euch sicher was ich die ganze Zeit mache ?

Tja wir sind schon lange aus Ägypten zurück und dort konnte ich zwei Wochen intensive Erfahrungen mit der S3D Kamera sammeln.

Sehr viel Feedback und neue Kontakte habe ich auch auf den letzten Blogeintrag bekommen und diese musste ich natürlich erst mal auswerten.

Die insgesamt gewonnen Erfahrungen sind wirklich sehr wertvoll für mich, sodass ich das 3D Gehäuse jetzt weiter perfektionieren kann.

Das neue Projekt: Es wird eine DUAL 3D Unterwasserkamera mit insgesamt 4 Kameras werden ! Ich werde sie wohl S3D QUAD UW CAM nennen.  🙂

Die beiden Canon HF100 werden jetzt in das linke Gehäuse montiert und mit Infrarot angesteuert. Dies ist durch eine neue ( teure ) Scheibe mit 15cm Durchmesser möglich geworden. Dafür musste aus einem dicken Alublock eine neue Front zum Einschrauben für das Gehäuse gedreht werden.
In meinem Sony HDR FX7 Unterwassergehäuse ist übrigens die gleiche Scheibe verbaut.

Einen ersten Testtauchgang mit dem Canon Gehäuse habe ich auch schon gemacht:

YouTube Preview Image

Die beiden „neuen“, für das rechte Gehäuse, sind zwei Sony HDR TG3 Full HD Camcorder und werden per LANC angesteuert.

Wie man sieht haben die zwei Sony HDR TG3 Camcorder ein extrem schmales Design und daher können Sie sehr nahe zusammen sein, was sich wiederum für den Mindestabstand für stereoskopische Aufnahmen vorteilhaft auswirkt.

Mit diesen vier Kameras bin ich also in der Lage den Nah- und Fernbereich gleichzeitig abzudecken. Mehr geht dann wirklich nur noch mit einem Spiegelrack, das mir aber Unterwasser zu aufwendig und vor allem zu sperrig ist.  Die  Aufnahmebasis ( Basis = Abstand der Linsen zwischen den Kameras ) beträgt bei den Sony HDR TG3 Kameras, 3 cm und bei den Canon HF100 Kamera, 7 cm.

Weiterhin habe ich noch die Möglichkeit die zwei Canon HF 100 in die getrennten Gehäuse mit einem 0,7 er Weitwinkel zu bauen, dort beträgt die Basis dann 12 cm, was z.b. für Wracktauchen ( Außenaufnahmen ) interessant wäre.

Die Basis von 12 cm war natürlich in Ägypten viel zu groß und sollte nur einen ersten Test darstellen, trotzdem habe ich es geschafft einige gute Aufnahmen zu machen ( Im Freundeskreis gab es schon einige Ahhhs und Ohhs ), womit ich aber bei den technischen Problemen angelangt bin.

Thema Funk:


Leider funktioniert die Funkstrecke  im Salzwasser nicht
, da Salzwasser einen anderen Leitwert als Süßwasser hat. Das wusste ich in der Theorie schon vorher, ich hatte aber gehofft das die Funkverbindung es trotzdem schafft, da der Funk (433Mhz) im Süßwasser ohne Probleme funktioniert hatte.

Eine kleine Abhandlung über die Eindringtiefe elektromagnetischer Wellen in Wasser hatte ich bei einem Artikel im VFO Magazin für Funkamateure gefunden: Artikel

Einige Stunden vor dem Abflug nach Ägypten hatte ich deswegen noch zwischen den beiden UW-Gehäusen den Zwischenraum mit Silikon verklebt, in der Hoffnung das sich da die Funkwellen irgendwie „durchmogeln“, leider aber alles vergebens !
Tja Leute, deswegen wird auch Telefonieren per Handy im Wasser niemals nie funktionieren ! Was für ein Glück !!! Naja, ich habe da so eine Idee mit einer Kabel-Handy-Antennen-Boje, damit könnte man dann auch Unterwasser erreichbar sein, aber wer will schon sein Blackberry beim Tauchen abrufen wollen ? Getauchte U-Boote benutzen übrigens Längstwelle ( VLF = Very Low Frequenzy )  von 3 bis 30 kHz das ergibt eine Wellenlänge von 10–100 km und damit eine seeeehr lange Antenne 🙂

In weiser Voraussicht hatte ich in das zweite Gehäuse noch als Backup eine mit einem Reedrelais modifizierte Fernbedienung untergebracht die, die Funktion Aufnahme Start/Stopp hatte. So konnte ich dann doch beide Kameras einigermaßen gleichzeitig starten.

Thema Handling:

Das Handling ist schlichtweg super! Aber erst nachdem ich die Kamera mit einem zusätzlichen Auftriebstank neutral tariert hatte. Etwas schwerer zu handeln ist die Kamera bei Strömung, da sie eine sehr breite Angriffsfläche bietet. Aber wer die Malediven gewöhnt ist der schafft auch das locker 🙂

Thema Konfiguration:

Zu Beginn war das natürlich viel Zeitaufwand (eine Stunde) die ich brauchte um die Kamera startklar zu machen. Das relativierte sich aber schnell auf 20-30 Minuten komplett mit Putzen, Fetten, Kameraausrichten, Akkueinbau und Funktionstests. Die selbst gebastelten Ein/Aus Schalter mit Hilfe eines kleinen Hebels, der an einem Getriebemotors sitzt, hatten sich auch bewährt. Für einen Prototyp was das echt nicht schlecht !

Die S3D Modifikationen für die nächsten Wochen:

– Die zwei HF100 in dem linken Gehäuse mit einem neuem Sockel unterbringen. Eine Frontscheibe von Dev-Pein 15×1,5 cm ist schon fertig gedreht und montiert:

– Die zwei Sony HDR TG3 in das rechte Gehäuse bauen und eine LANC Schaltung einbauen.

– Monitore einbauen, pro Gehäuse nur ein Monitor der sich dann zwischen den Kameras in FlipFlop Schaltung umschalten lässt. Nur ein Monitor bedeutet weniger Stromverbrauch
– Akkus einbauen
– Tauchen gehen nicht vergessen

Die zwei Canon HF100 mit der neuen Scheibe hatte ich übrigens am Pfingstwochenende schon mal provisorisch in Rastatt erfolgreich getestet. Einfach die zwei HF100 mit Packklebeband auf die Platine geklebt und dann ab ins Wasser 🙂

Mein Dank gilt:

Dan Burton der mich mich auf neue Ideen gebracht hat 🙂

Sein toller Teaser „Beyond Limits 3D“:

Keine Kommentare